Ölpreise geben weiter nach

Die Ölpreise haben am Freitag an ihre Verluste vom Vortag angeknüpft. Ein wesentlicher Grund für die schwächere Tendenz sehen Beobachter in dem zuletzt wieder stärkeren US-Dollar.
10.06.2016 07:39
Eine Erdöl-Raffinerie: Öl gibt es (derzeit) genug.
Eine Erdöl-Raffinerie: Öl gibt es (derzeit) genug.
Bild: Pixabay

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 51,56 US-Dollar. Das waren 39 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juli fiel um 40 Cent auf 50,16 Dollar.

Die Verluste hatten am Donnerstag eingesetzt, kurz nachdem die Rohölpreise mehrmonatige Höchststände erreicht hatten. Ein wesentlicher Grund für die schwächere Tendenz sehen Beobachter in dem zuletzt wieder stärkeren US-Dollar.

Weil Rohöl in der amerikanischen Währung gehandelt wird, verteuert sich Rohöl mit steigenden Dollarkursen für viele Investoren, was die Nachfrage drückt. Dennoch bleibt es dabei, dass sich die Ölpreise von ihrer seit Mitte 2014 währenden Talfahrt seit Jahresbeginn deutlich erholt haben.

(AWP)