Ölpreise legen wieder zu

Die Ölpreise haben am Mittwoch im frühen Handel zugelegt. Für Preisauftrieb sorgte laut Händlern, dass Gerüchte um einen Waffenstillstand in Nigeria von offizieller Seite dementiert worden sind.
22.06.2016 07:37
Ölförderung im Westen von Texas, USA.
Ölförderung im Westen von Texas, USA.
Bild: iNg

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 50,89 US-Dollar. Das waren 27 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August stieg um 31 Cent auf 50,16 Dollar.

Einen Tag vor der dem entscheidenden Urnengang in Grossbritannien befindet sich der Ölmarkt weiter im Bann des Brexit-Referendums. Zuletzt hatten die Gegner eines Austritts Grossbritanniens aus der Europäischen Union (EU) in Umfragen wieder knapp vorne gelegen.

Für Preisauftrieb sorgte am Mittwoch laut Händlern, dass Gerüchte um einen Waffenstillstand in Nigeria von offizieller Seite dementiert worden sind. Damit scheint ein baldiges Ende der Einschränkungen der Ölproduktion wegen Kämpfen in dem afrikanischen Land weiter nicht in Sicht.

Im weiteren Tagesverlauf dürfte noch die Veröffentlichung der offiziellen Zahlen zu den Rohöllagerbeständen in den USA Beachtung finden.

(AWP)