Ölpreise mit längster Verlustphase seit vier Monaten

Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter gefallen. Es ist der fünfte Tag mit fallenden Preisen am Ölmarkt in Folge, und Händler sprechen von der längsten Verlustphase seit vier Monaten.
15.06.2016 07:30
Die Öl-Lagerbestände in den USA steigen weiter.
Die Öl-Lagerbestände in den USA steigen weiter.
Bild: Bloomberg

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 49,12 US-Dollar. Das waren 71 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juli fiel um 71 Cent auf 47,78 Dollar.

Händler erklärten den erneuten Rückgang der Ölpreise mit der Aussicht auf steigende US-Ölreserven. Am Vorabend hatte das private American Petroleum Institute (API) einen spürbaren Zuwachs der US-Ölvorräte gemeldet. Demnach seien die Lagerbestände in der vergangenen Woche um 1,16 Millionen Barrel gestiegen. Die US-Regierung wird ihre offiziellen Daten zu den US-Ölreserven am Nachmittag veröffentlichen. Fallende Lagerbestände können ein Hinweis auf eine sinkende Nachfrage sein und belasten die Ölpreise.

(AWP)