Ölpreise verbilligen sich weiter

Für die Ölpreise ist es am Montag wieder abwärts gegangen. Am Markt wird spekuliert, dass die Förderung wieder deutlich anziehen könnte, und die Preise damit weiter unter Druck geraten dürften.
11.07.2016 07:34
In den USA hat sich die Zahl der aktiven Bohrlöcher weiter erhöht.
In den USA hat sich die Zahl der aktiven Bohrlöcher weiter erhöht.
Bild: Pixabay

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Morgen 46,57 US-Dollar. Das waren 19 Cent weniger als am Freitag der Vorwoche. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August ging um 22 Cent auf 45,19 Dollar zurück.

In den USA hat sich die Zahl der aktiven Bohrlöcher weiter erhöht, wie aus Zahlen des Öl-Dienstleisters Baker Hughes vom Freitag hervorgeht. Nachdem der Ölpreis im vergangenen Monat um die 50-Dollar-Marke herum gependelt habe, würden immer mehr amerikanische Förderer ihre Anlagen wieder in Betrieb nehmen, so Experten. Am Markt werde deshalb spekuliert, dass die Förderung wieder deutlich anziehen könnte, und die Preise damit wieder unter Druck geraten dürften.

In der vergangenen Woche hatten jüngste Daten der US-Regierung zur Fördermenge in den USA den Ölpreisen eine gegenläufige Tendenz nahegelegt. Denn laut dem Bericht war diese in der vergangenen Woche so stark wie seit 2013 nicht mehr gesunken.

(AWP)