Ölpreise wieder etwas unter Druck

Die Ölpreise haben am Montag im frühen Handel leicht nachgegeben. Hauptthema am Ölmarkt ist weiterhin das anstehende Treffen von Vertretern wichtiger Förderländer.
24.10.2016 07:59
Im November soll über eine gemeinsame Öl-Förderobergrenze verhandelt werden.
Im November soll über eine gemeinsame Öl-Förderobergrenze verhandelt werden.
Bild: Pixabay

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am Morgen 51,59 US-Dollar. Das waren 19 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel um 24 Cent auf 50,61 Dollar.

Hauptthema am Ölmarkt ist weiterhin das im November anstehende Treffen von Vertretern wichtiger Förderländer, bei dem eine Einigung auf eine gemeinsame Förderobergrenze festgezurrt werden könnte. Zuletzt gab es dazu gemischte Signale. Irans Präsident Hassan Ruhani erklärte am Wochenende seine Bereitschaft, "zu gerechten Fördermengen und fairen Ölpreisen" beizutragen. Dazu sei aber eine konstruktive Zusammenarbeit unter den Förderländern nötig. Unterdessen dringt der venezolanische Präsident Nicolas Maduro wegen der drohenden Pleite des Erdölkonzerns PDVSA auf eine gemeinsame Lösung.

Russlands Energieminister Alexander Nowak sagte am Sonntag nach einem Treffen mit Vertretern einiger Förderländer, es seien "viele Szenarien" diskutiert worden. Der irakische Ölminister Jabbar Al-Luaibi plädierte unterdessen am Sonntag dafür, dass der Irak von einer Förderbeschränkung ausgenommen wird. Das Land stehe wegen des Krieges mit dem sogenannten Islamischen Staat zu sehr unter Druck.

(AWP)