Panalpina und Kühne+Nagel müssen zahlen

Das EU-Gericht hat die Millionenstrafen gegen mehrere Logistikkonzerne wegen Preisabsprachen im Luftfrachtbereich bestätigt.
29.02.2016 16:24
Ein Transportflugzeug von Panalpina.
Ein Transportflugzeug von Panalpina.
Bild: ZVG

Die 2012 verhängten Geldbussen seien rechtens, urteilten die Luxemburger Richter am Montag.

Die Unternehmen, darunter Panalpina und Kühne + Nagel aus der Schweiz sowie die Deutsche-Bahn-Tochter Schenker, haben nach Ansicht der EU-Kommission Aufschläge und Rechnungaufstellungen zwischen 2002 und 2007 auf wichtigen Routen von Europa in die USA und nach Asien abgesprochen.

Die Firmen hatten gegen den Beschluss der EU-Wettbewerbshüter geklagt und können nun noch vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) innerhalb von zwei Monaten Einspruch einlegen.

Andernfalls bliebe Kühne+Nagel insgesamt auf einer Geldbusse von rund 54 Mio EUR sitzen, Schenker und die Deutsche Bahn auf rund 35 Mio EUR sowie der Logistikkonzern Panalpina auf rund 47 Mio. Lediglich im Falle des US-Logistikers UTi Worldwide wurde die Strafe geringfügig reduziert.

(AWP)