Pfund rutscht erstmals seit 1985 unter 1,30 Dollar

Das britische Pfund steht knapp zwei Wochen nach dem Brexit-Votum weiter unter Druck.
06.07.2016 06:30
Seit dem Brexit-Ja kommt das britische Pfund gegenüber anderen Währungen unter Druck.
Seit dem Brexit-Ja kommt das britische Pfund gegenüber anderen Währungen unter Druck.
Bild: ZVG

In der Nacht auf Mittwoch rutschte die britische Währung erstmals seit 1985 unter die Marke von 1,30 US-Dollar. Zeitweise kostete ein Pfund nur noch 1,2798 US-Dollar und damit rund 22 Cent oder 15 Prozent weniger als kurz vor der Mehrheits-Entscheidung der britischen Bevölkerung, aus der Europäischen Union austreten zu wollen.

In den ersten Tagen nach dem Votum war das Pfund bis auf 1,31 Dollar abgesackt, konnte sich dann aber wieder etwas erholen und stieg wieder bis auf 1,35 Dollar. Ähnlich sah die Entwicklung an anderen Märkten aus.

Inzwischen hat die Unsicherheit aber die Investoren wieder erfasst. Konjunkturabhängige Anlageklassen wie Aktien oder Öl stehen unter Druck. Gesucht sind dagegen als sichere Häfen eingestufte Investitionen in Gold oder Bundesanleihen.

(AWP)