Pharma - Basilea erweitert Lizenzvereinbarung mit Pfizer

Basilea hat seine Lizenzvereinbarung mit dem US-Konzern Pfizer auf China und den asiatisch-pazifischen Raum ausgeweitet. Die Guidance wird nach oben angepasst.
01.12.2017 08:32
Der Hauptsitz von Basilea in Basel.
Der Hauptsitz von Basilea in Basel.
Bild: ZVG

Konkret handelt es sich um eine Vereinbarung über das Antimykotikum Cresemba (Isavuconazol). Im Zuge dessen habe Basilea Anspruch auf zusätzliche Abschlags- und Meilensteinzahlungen sowie umsatzabhängige Lizenzgebühren, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. . Der Ausblick für das Gesamtjahr wird daher erhöht.

Im Rahmen der neuen Vereinbarung fliesst Basilea eine zusätzliche Abschlagszahlung von 3 Mio USD zu. Darüber hinaus hat das Unternehmen laut Mitteilung bei Erreichen definierter regulatorischer und kommerzieller Meilensteine Anspruch auf weitere Zahlungen von bis zu 223 Mio USD.

Zudem erhält Basilea Lizenzgebühren (Royalties) im Mittzehner-Prozentbereich auf die von Pfizer im Vertragsgebiet erzielten Umsätze. Im Gegenzug erhält Pfizer die exklusive Lizenz zur Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Isavuconazol in China, Hong Kong und Macao sowie 16 Ländern des asiatisch-pazifischen Raums, darunter Australien, Indien, Südkorea, Singapur und Taiwan.

Angesichts dieser neuen kommerziellen Vereinbarungen hat Basilea den Finanzausblick für 2017 aktualisiert. Demnach wird nun ein reduzierter durchschnittlicher Betriebsverlust von ca. 1 Mio CHF pro Monat erwartet. Zuvor hatte das Unternehmen hier mit durchschnittlich etwa 2 Mio pro Monat gerechnet. Basilea begründet dies mit gestiegenen Produkt- und Vertragsumsätze sowie einem niedrigeren Betriebsaufwand, teilweise bedingt durch eine beschleunigte Übergabe der operativen Verantwortung an die Partner.

(AWP)