Pharma - Idorsia erwartungsgemäss im Minus - Prognose gesenkt

Der Börsen-Neuzugang Idorsia hat nicht unerwartet im dritten Quartal einen Verlust geschrieben. Dafür gibt sich das von Jean-Paul Clozel gegründete Unternehmen bei Wirkstoffen zuversichtlich.
24.10.2017 07:55
Der Idorsia-Firmensitz in Allschwil am Tag des Börsengangs.
Der Idorsia-Firmensitz in Allschwil am Tag des Börsengangs.
Bild: Twitter/@Idorsia

Das Pharmaunternehmen hat im dritten Quartal 2017 einen Reinverlust von 71 Mio CHF nach US-GAAP erzielt, der Non-GAAP-Verlust belief sich auf 62 Mio CHF. Für das Mitte Juni 2017 gestartete Unternehmen war es damit erste vollständige Quartal.

Der Betriebsverlust nach US-GAAP im dritten Quartal belief sich auf 68 Mio CHF (Non-GAAP-Betriebsverlust: 61 Mio CHF), wie das aus der Actelion ausgegliederte Forschungsunternehmen am Dienstag mitteilte. Die Entflechtung der beiden Unternehmen schreite planmässig voran, wird CEO Jean-Paul Clozel in der Meldung zitiert.

Für das Gesamtjahr 2017 erwartet Idorsia neu einen geringeren Non-GAAP-Betriebsaufwand von 160 bis 170 Mio CHF, bisher waren die Verantwortlichen von 180 bis 190 Mio CHF ausgegangen.

Für die bisherige Geschäftstätigkeit, das heisst die Periode vom 15. Juni bis Ende September, resultierte unter dem Strich ein Reinverlust nach US-GAAP von 82 Mio CHF (Non-GAAP: 73 Mio) bzw. ein Verlust pro Aktie von 0,73 CHF (Non-GAAP: 0,65 CHF). Das Unternehmen verfügt weiterhin über Barmittel von 952 Mio CHF nach 1,01 Mrd per Ende Juni, wie der Mitteilung weiter zu entnehmen ist.

Die Gespräche mit den Gesundheitsbehörden machten laut Mitteilung gute Fortschritte: Idorsia erwarte demnächst, mehrere wichtige Wirkstoffe in die Phase 3 überführen zu können, heisst es weiter.

(AWP)