Pharma - Novartis erhält Zulassung für Zelltherapie Kymriah

Novartis hat nun auch in der Schweiz die Zulassung für seine personalisierte Zelltherapie Kymriah erhalten.
22.10.2018 07:59
Der Hauptsitz von Novartis in Basel.
Der Hauptsitz von Novartis in Basel.
Bild: Bloomberg

Dabei darf die sogenannte CAR-T-Therapie zur Behandlung von akuter lymphatischer B-Zell-Leukämie bei Kindern und jungen Erwachsenen sowie bei Erwachsenen mit diffus grosszelligem B-Zell-Lymphom eingesetzt werden.

Bei Kymriah handelt es sich der Medienmitteilung vom Montag zufolge um einen neuartigen Ansatz in der Krebsbekämpfung: Weisse Blutkörperchen der Patienten werden genetisch so modifiziert, dass sie die Krebszellen erkennen und angreifen. Novartis ist der erste Pharmakonzern in der Schweiz, der eine Zulassung für eine solche Therapie hat.

Wie der Konzern bereits vor einigen Wochen mitgeteilt und im Zuge der grossangelegten Stellenstreichungen nochmals betont hatte, soll Kymriah auch im Produktionswerk in Stein hergestellt werden.

(AWP)