Pharma - Novartis erzielt gute Studienresultate mit Blutkrebs-Mittel

Der Pharmakonzern Novartis hat mit dem Produktkandidaten CTL019 in einer Studie gute Resultate bei der Behandlung einer bestimmten Form von Blutkrebs erzielt.
24.06.2017 11:22
Der Novartis-Sitz in Basel.
Der Novartis-Sitz in Basel.
Bild: Novartis AG

Gemäss einer Zwischenanalyse der Studie unter dem Namen JULIET lag die beste Gesamtansprechrate (overall response rate - ORR) bei einem Followup nach mindestens drei Monaten oder einem frühzeitigem Abbruch bei 59%.

Untersucht wurde die Wirkung des Präparats bei erwachsenen Patienten mit rezidivierendem oder refraktärem (r/r) diffusem, grosszelligem B-Cell-Lymphom (DLBCL), wie die European Hematology Association (EHA) in Madrid am Samstag mitteilt. An dieser wird Novartis die Studienergebnisse präsentieren.

Die JULIET-Studie habe damit ihren primären Endpunkt erreicht, heisst es weiter. Die Zwischenanalyse der globalen Studie von CTL019 sei zudem konsistent mit den hohen Ansprechraten und dem stabilen Ansprechen, die in einer vorhergegangenen monozentrischen Studie beobachtet worden sei.

Im Detail hätten in der JULIET-Studie 43% der Patienten eine so genannte "complete response" (CR) gezeigt und 16% hätten teilweise auf die Behandlung angesprochen.

Bei CTL handelt es sich um eine sogenannte Car-T-Zellentherapie. Bei dieser experimentellen Krebsbehandlung werden Abwehrzellen des Patienten ausserhalb des Körpers "umprogrammiert", so dass sie nach der Rückgabe gezielt den Tumor angreifen können.

(AWP)