Pharma - Siegfried setzt weniger um und erhöht Profitabilität

Der Pharmazulieferer Siegfried hat im ersten Halbjahr zwar etwas weniger umgesetzt, unter dem Strich aber dennoch deutlich mehr verdient.
23.08.2017 06:46
Standort von Siegfried in Pennsville, USA.
Standort von Siegfried in Pennsville, USA.
Bild: Siegfried

Der Umsatz verringerte sich um 1,3 Prozent beziehungsweise um 0,9 Prozent in Lokalwährung auf 349,1 Mio CHF. Der Reingewinn legte hingegen um 55 Prozent auf 21,6 CHF zu. Die Gesellschaft zeigt sich zuversichtlich für den Rest des Jahres.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA erhöhte sich um knapp 21 Prozent auf 52,9 Mio CHF. Die entsprechende Marge stieg auf 15,2 Prozent (VJ 12,4 Prozent). Damit sei Siegfried bei der EBITDA-Marge früher als erwartet wieder im unteren Bereich des Zielkorridors von 15 Prozent bis 20 Prozent zurückgekehrt, schreibt die Gesellschaft in einer Mitteilung vom Mittwoch. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 51 Prozent auf 30,0 Mio und die EBIT-Marge um 3 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Siegfried die Konsenserwartungen der Analysten nicht erfüllt. Im Schnitt hatten diese mit einem Umsatz von 381,3 Mio, einem EBITDA von 57,1 Mio, einem EBIT von 30,6 Mio sowie einem Reingewinn von 19,9 Mio CHF gerechnet.

Für das Geschäftsjahr 2017 zeigt sich Siegfried zuversichtlich. Das Unternehmen geht auch im zweiten Halbjahr von einer positiven Entwicklung aus. Das zweite Halbjahr werde dabei das stärkere sein, heisst es in der Mitteilung. Deshalb erwartet Siegfried für das Gesamtjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich. Beim EBITDA werde sich das Wachstum im zweistelligen Prozentbereich bewegen.

sig/ra

(AWP)