Pharma - Vifor-CEO: Können Umsatzausfälle durch Corona nur bedingt beeinflussen

Stefan Schulze will als CEO von Vifor Pharma das Werk seines Vorgängers Etienne Jornod fortsetzen. Den Folgen der Coronaviruskrise wird er mit Sparmassnahmen entgegensteuern.
08.07.2020 13:15
Verpackungsanlage bei Vifor Pharma in Genf.
Verpackungsanlage bei Vifor Pharma in Genf.
Bild: ZVG

Stefan Schulze ist der neue CEO von Vifor Pharma. Der Manager hat den Posten erst vor wenigen Wochen von Etienne Jornod übernommen, dem langjährigen Chef des Pharmaunternehmens.

Jornod hat Vifor zu dem gemacht, was es heute ist. Für den neuen Konzernleiter ist es daher vor allem wichtig, dessen Visionen weiter umzusetzen, wie er im Interview mit AWP sagt. Vor Umsatzausfällen durch die Coronakrise war indes auch Vifor nicht gefeit.

Während Vifor Umsatzausfälle durch COVID-19 nur bedingt beeinflussen konnte, werde man auf der Ergebnis-Ebene mit Kostensenkungen gegensteuern. Ein Update zur Guidance verspricht Schulze für Anfang August, wenn Vifor die Halbjahreszahlen vorlegen wird.

An der Strategie seines Vorgängers, den Umsatz der derzeitigen Wachstumstreiber weiter zu steigern und über Lizenz-Abkommen und Zukäufe Wachstum zu erzielen, halte er fest. Dabei müsse man gegebenefalls auch schauen, ob Vifor nicht gar andere Therapie-Bereiche ins Auge fasse.

(AWP/cash)