Pharmakonzern - Novartis hat Erfolg mit Leukämie-Medikament

Novartis meldet positive Ergebnisse für den Produktkandidaten CTL119 zusammen mit Ibrutinib bei der Behandlung von chronisch lymphatischer Leukämie.
31.05.2017 06:58
Die Aktie von Novartis hat in diesem Jahr 6 Prozent zulegen können.
Die Aktie von Novartis hat in diesem Jahr 6 Prozent zulegen können.
Bild: Bloomberg

Die Ansprechrate bei Patienten sei hoch, heisst es in einer Mitteilung des Pharmaunternehmens am Dienstagabend. Zudem hätten acht von neun bewertbaren Patienten nach einem Zeitraum von drei Monaten keine Anzeichen für chronisch lymphatische Leukämie (CLL) im Knochenmark aufgewiesen

Das Unternehmen will die Details der Ergebnisse der Pilotstudie am Treffen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) am 5. Juni vorstellen. CTL119 wird in Zusammenarbeit mit der University of Pennsylvania entwickelt.

Bei der CAR-Technologie werden die T-Zellen des Patienten neu programmiert, so dass sie im Fall des Kandidaten von Novartis die Krebszellen angreifen, die das CD19-Protein produzieren. Nach der Neuprogrammierung werden die T-Zellen, nun CTL019 genannt, wieder in das Blut des Patienten injiziert. Sie vermehren sich, binden an die CD19+-Krebszellen und zerstören diese.

Imbruvica (Ibrutinib) ist ein Bruton-Tyrosinkinase-Hemmer des Unternehmens Pharmacyclics, der zur Behandlung von chronisch-lymphatischer Leukämie, Sichelzellen-Leukämie und Waldenströms macroglobulinemia zugelassen ist.

(AWP)