Pharmakonzern - Roche erzielt Erfolge mit MS-Mittel

Roche legt am Fachkongress EAN (European Academy of Neurology) neue Daten zu seinem Mittel Ocrevus zur Behandlung von Multipler Sklerose (MS) vor.
23.06.2017 07:23
Hochhäuser von Roche am Firmenhauptsitz in Basel.
Hochhäuser von Roche am Firmenhauptsitz in Basel.
Bild: cash

Demnach zeigen die Ergebnisse, dass Ocrevus das Fortschreiten der Erkrankung bei schubförmiger und primär progredienter multipler Sklerose signifikant reduziert, heisst es in einer Pressmeldung von Roche vom Freitag.

Das Mittel erhöhe die Zahl der Patienten mit schubförmiger MS (RMS) und primär progredienter MS (PPMS), die keine Anzeichen eines Fortschreitens oder einer aktiven Erkrankung zeigen, verglichen mit Rebif (Interferon beta-1a) bei RMS und Placebo bei PPMS.

Ocrevus reduzierte demnach das Risiko signifikant, dass Patienten mit PPMS oder RMS auf Mobilitätshilfen angewiesen sind. Ausserdem sank bei PPMS-Patienten verglichen mit Placebo die Gefahr, dass es zu einem Fortschreiten der Krankheit und damit zu schwereren Formen der Behinderung komme.

(AWP)