Positive Industrie-Daten aus China schieben Asien-Börsen an

Überraschend starke Zahlen zum Wachstum der chinesischen Industrie haben am Dienstag für Schwung an den Aktienmärkten in Fernost gesorgt.
01.11.2016 08:11
Wohn- und Geschäftsviertel in Schanghai.
Wohn- und Geschäftsviertel in Schanghai.
Bild: Pixabay

Nach anfänglichen Verlusten drehte der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans ins Plus und notierte 0,5 Prozent höher. Angesichts der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA blieben aber viele Investoren vorsichtig. In Tokio legte der Nikkei -Index 0,1 Prozent auf 17.442 Punkte zu.

Die höchsten Gewinne verbuchten die Börsen in Hongkong und Shanghai mit einem Zuwachs von 1,2 und 0,6 Prozent. Chinas Industrie nahm im Oktober stärker an Fahrt auf als von Experten im Vorfeld erwartet. Auch der Dienstleistungssektor ist weiter im Aufwind. Damit mehren sich die Signale, dass sich die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt stabilisiert.

Keine Rolle am Markt spielte die Entscheidung der japanischen Notenbank, die Geldpolitik unverändert zu lassen. Einige Konzerne in Japan enttäuschten jedoch mit ihren Prognosen die Investoren. Bei den Einzelwerten brachen Panasonic-Aktien mehr als sechs Prozent ein. Der Elektronikkonzern senkte am Montag seine Jahresprognose um mehr als ein Fünftel und peilt im Geschäftsjahr bis Ende März umgerechnet nur noch einen Betriebsgewinn von 2,1 Milliarden Euro (245 Milliarden Yen) an.

Der Euro gab im fernöstlichen Handel zum Dollar leicht nach. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1,0971 Dollar. Zum Yen ließ die US-Währung minimal auf 104,74 Yen Federn.

(Reuters)