Preisdruck bremst IVF Hartmann

Die im Bereich der medizinischen Verbrauchsgüter tätige IVF Hartmann Gruppe hat im ersten Semester 2016 ihren Wachstumskurs aufgrund von Preisdrucks nicht fortsetzen können.
01.09.2016 08:14
IVF stellt diverse Produkte für den Spitalbedarf her. Im Bild ein Medizinlabor.
IVF stellt diverse Produkte für den Spitalbedarf her. Im Bild ein Medizinlabor.
Bild: Pixabay

Der Umsatz fiel leicht um 0,2% auf 67,0 Mio CHF, wie das Unternehmen am Donnerstag in einer Mitteilung schreibt.

Der Preisdruck am Absatzmarkt sowie positive Einmaleffekte in der Vorjahresperiode hätten dazu geführt, dass die Umsatzerlöse tiefer ausfallen als im ersten Halbjahr 2015. Das um den Preiszerfall bereinigte mengenmässige Wachstum liege jedoch bei rund 2,6%, heisst es weiter.

Der EBIT schrumpfte um 1,3% auf 10,0 Mio CHF und die entsprechende Marge um 0,2 Prozentpunkte auf 15% - ebenfalls aufgrund der Sondereffekte in der Vorperiode. Unter dem Strich verblieb damit ein Konzerngewinn von 8,3 Mio, nach 8,5 Mio CHF im Vorhalbjahr.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet IVF Hartmann dennoch damit, dass sowohl Umsatz als auch Konzerngewinn leicht über dem Vorjahreswert zu liegen kommen.

Mit der gezielten Erweiterung des Sortiments und des Dienstleistungsportfolios sowie Investitionen zur Effizienzsteigerung will sich das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte steigern, heisst es dazu.

(AWP)