PrivatbankVontobel legt sich die Messlatte höher

Bis 2020 peilt die Bank Vontobel ein Neugeldwachstum von vier bis sechs Prozent an. Auch für die Eigenkapitalrendite und den Betriebsertrag setzt sich die Privatbank höhere Ziele.
31.08.2017 07:52
Niederlassung der Bank Vontobel in Bern.
Niederlassung der Bank Vontobel in Bern.
Bild: cash

Während dabei für die Eigenkapitalrendite, den Betriebsertrag und dem Netto-Neugeldzufluss neue Vorgaben ausgegeben wurden, blieb die Guidance für die Cost-Income-Ratio, Kernkapitalquote und die Ausschüttungsquote gleich, wie den am Donnerstag veröffentlichten Präsentationsunterlagen zum Investorentag zu entnehmen ist.

Das Institut strebt neu für 2020 ein Ertragswachstum von 4-6% an. Auch beim Netto-Neugeldzfluss hat sich das Institut diese Wachstumsrate von 4-6% (bisher 3-5% im Wealth Management und im Asset Management) zum Ziel gesetzt.

Daneben strebt Vontobel eine Eigenkapitalrendite von über 12% (bisher über 10%), ein unverändertes Aufwand-Ertrags-Verhältnis von unter 75% sowie eine unveränderte Kernkapitalquote (CET1) von über 12% an. Die Bank will die Aktionäre weiterhin mit einer Ausschüttungsquote von über 50% am Gewinn des Instituts teilhaben lassen.

Für das Private Banking hat sich das Unternehmen gemäss Eigenangaben eine Netto-Neugeldwachstum von 4-6% und in drei Märkten von über 10% gesetzt. Die Bruttomarge auf die verwalteten Vermögen soll über 65 Basispunkte (bisher 75 BP) zu liegen kommen und die Cost-Income-Ratio (CIR) unter 75% betragen.

Im Asset Management hat sich Vontobel ein Netto-Neugeldwachstum von 4-6% (bisher 3-5%), eine CIR von unter 65% (bisher unter 70%) sowie eine Bruttomarge von 40 BP zum Ziel gesetzt.

In der Division Financial Products will die Bank einen Betriebsertrag von über 300 Mio CHF und eine Rendite auf das allozierte Kapital (ROAC) von über 30% (bisher über 25%) erzielen. Bei der Cost-Income-Ratio hat sie sich hier ein Ziel von unter 65% (bisher unter 70%) gesetzt.

(AWP)