Prognose 2020 - Glencore plant einen Aktienrückkauf

Der Rohstoffkonzern Glencore rechnet mit einem Förderrückgang bei Kohle, Kupfer und Kobalt. Trotzdem will er den Schuldenabbau fortsetzen, die Dividenden halten und einen Teil der Einnahmen für Aktienrückkäufe verwenden.
03.12.2019 16:13
Arbeiter in einer Zink-Mine von Glencore in Kanada.
Arbeiter in einer Zink-Mine von Glencore in Kanada.
Bild: Bloomberg

Der Bergbau- und Rohstoffkonzern Glencore rechnet im kommenden Jahr mit Rückgängen bei den Fördermengen für Kohle, Kupfer und Kobalt. Das Betriebsergebnis im Handelsgeschäft wird innerhalb der Zielspanne erwartet. Derweil will Glencore den Schuldenabbau fortsetzen, die Dividendenhöhe halten und erneut einen Teil der Einnahmen für Aktienrückkäufe verwenden, wie aus der Präsentation zu dem am (heutigen) Dienstag stattfindenden "Investors Update" hervorgeht.

Das Unternhemen verfüge in den verschiedenen Rohstoffbereichen über ausreichende Reserven an neuen und bestehenden Vorkommen, um auf eine sich erholende Nachfrage reagieren zu können, wie es weiter hiess. Die globalen Lagerbestände bei Kupfer, Zink und Nickel seien niedrig und das Verhältnis von Nachfrage zu Angebot zeige derzeit nach oben.

Für 2020 rechnet der Konzern auf Grundlage der derzeitigen Preise mit einem Gruppen-EBITDA von 12,4 Milliarden US-Dollar. Der EBIT aus dem Handelsgeschäft wird im mittleren Bereich der Zielspanne von 2,2-3,2 Milliarden erwartet. Das Investitionsvolumen mit Ausgaben für Ausbau und Erhalt der Kapazitäten wird auf 5,3 Milliarden geschätzt. Im Durchschnitt soll der Capex bis 2022 rund 5,0 Milliarden pro Jahr betragen, davon rund 1,3 Milliarden für den Ausbau.

(AWP)

 

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