PSP steigert Halbjahresgewinn dank Wohnungsverkäufen

Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat im ersten Halbjahr den Liegenschaftsertrag gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert.
19.08.2016 07:34
Hôtel des Postes, eine Immobilie von PSP in Lausanne.
Hôtel des Postes, eine Immobilie von PSP in Lausanne.
Bild: ZVG

Unter dem Strich schaut aufgrund von Verkäufen von Eigentumswohnungen allerdings deutlich mehr heraus. Die Guidance für das Gesamtjahr wird erhöht. Der Liegenschaftsertrag stieg um 1,0 Prozent auf 138,4 Mio CHF, auf vergleichbarer Basis resultierte hingegen eine Abnahme um 0,6 Prozent, teilt das Unternehmen am Freitag mit.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA kam unter Ausklammerung der Liegenschaftserfolge mit 124,4 Mio CHF um 9,2 Prozent über dem Vorjahr zu liegen und der Reingewinn legte um 13 Prozent auf 89,0 Mio zu. Die Gewinnsteigerung führt PSP auf den Erfolg in Höhe von 10,5 Mio CHF aus dem Verkauf von 56 Eigentumswohnungen beim Projekt "Salmenpark" in Rheinfelden zurück. Im Vorjahreszeitraum wurde kein solcher Erfolg verbucht.

Mit den vorgelegten Zahlen hat PSP die Erwartungen der Analysten beim Reingewinn klar übertroffen. Der AWP-Konsens lag für den Liegenschaftsertrag bei 138,9 Mio, für den EBITDA bei 127,8 Mio und für den Reingewinn bei 87,5 Mio CHF. Der durchschnittliche Leerstand im 6,31 Mrd CHF schweren Immobilienportfolio nahm im Vorjahresvergleich zu und kam am Bilanzstichtag bei 9,1 Prozent zu liegen. Dies nach 8,9 Prozent per Ende Juni 2015 und 8,7 Prozent per März 2016.

Die Guidance für das Gesamtjahr wird erhöht. Neu rechnet die Konzernleitung mit einer EBITDA-Steigerung (ohne Liegenschaftserfolge) auf "über" 240 Mio CHF von 233 Mio im Vorjahr. Zuvor wurde ein Anstieg auf "rund" 240 Mio in Aussicht gestellt. Auch die Leerstände entwickeln sich besser als bislang angenommen. Neu wird mit einer entsprechenden Quote per Ende Jahr von rund 10 Prozent gerechnet nach rund 11 Prozent zuvor.

(AWP)