Rechtsstreit in den USA - UBS bezahlt in US-Immobilienstreit fast eine halbe Milliarde Dollar

Zur Beilegung eines US-Immobilien-Rechtsstreits muss die UBS tief in die Tasche greifen.
02.05.2017 07:38
Die UBS in New York.
Die UBS in New York.
Bild: ZVG

Die Grossbank bezahlt in Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von zwei Genossenschaftsbanken 445 Millionen Dollar an die National Credit Union Association (NCUA), wie die Behörde am Montagabend mitteilte. Die NCUA hatte der UBS vorgeworfen, die beiden Genossenschaftsbanken über Risiken von hypothekenbasierte Wertpapieren im Volumen von 1,15 Milliarden Dollar in die Irre geführt zu haben. Die UBS gab kein Fehlverhalten zu.

Eine UBS-Sprecherin erklärte, mit der Einigung könne die Bank eine weitere Altlast ausräumen. Im vergangenen Jahr hatte das Institut in ähnlichen Fällen bereits 79,3 Millionen Dollar auf den Tisch gelegt. Im Rechtsstreit mit dem US-Justizministerium steht eine Einigung noch aus. 

(Reuters)