ReisedetailhändlerDufry verlängert vorzeitig Verträge in Brasilien

Der Reisedetailhändler Dufry hat seine Verträge für die Flughäfen in Brasilia und Natal um weitere zehn Jahre bis 2033 vorzeitig verlängert.
05.06.2017 09:28
Dufry verlängert vorzeitig Verträge in Brasilien
Bild: ZVG

 Mit diesen neuen Verträgen wird Dufry seine Handelsfläche in den Flughäfen auf rund 7500 Quadratmeter ausdehnen.

Die Verträge mit der Inframerica Group am Juscelio Kubitschek International Airport in Brasilia und Sao Goncalo do Amarante International Airport in Natal werden um weitere zehn Jahre verlängert, wie Dufry am Montag mitteilte.

Die Vertragsverlängerung folgt auf einen ersten Vertrag mit der Inframerica Group, der 2013 für zehn Jahre abgeschlossen worden war. Mit der Vertragsverlängerung erweitert der Basler Detailhändler in den beiden Flughäfen seine Verkaufsfläche auf 2200 Quadratmeter im Duty-Free Bereich. Im Duty-Paid verdoppelt er die Fläche auf 5300 Quadratmeter. Zu den damit verbundenen Investitionen machte Dufry keine Angaben.

Dufry-Konzernchef Julian Diaz lässt sich in der Mitteilung zitieren, dass Dufry seine Präsenz im brasilianischen Reisedetailhandel an den wichtigsten Flughäfen vorwärts treibe und damit die Position des Landes als eines der wichtigsten Länder für Dufry in Lateinamerika bestätige.

Basilia sei einer der grössten Hubs in Brasilien und die drittgrösste Stadt des Landes; der Flughafen fertige 17 Millionen inländische und über 600'000 internationale Passagiere ab. Der Flughafen von Natal, als eine der wichtigsten Feriendestinationen für Brasilianer und Europäer, fertigte letztes Jahr 2,3 Millionen Passagiere ab.

Dufry betreibt in Bahnhöfen, Flughäfen, Häfen, auf Kreuzfahrtschiffen und in städtischen Touristenzentren rund 2200 Shops mit 29'000 Angestellten. Der Konzern ist in 63 Ländern präsent. In den vergangenen Jahren forcierte der Konzern sein Wachstum auch mit Übernahmen.

2016 hatte der Konzern einen Umsatz von 7,83 Milliarden Franken erwirtschaftet. Unter dem Strich war ein kleiner Gewinn nach Minderheiten von 2,5 Millionen Franken resultiert, nach einem hohen Verlust von 79,3 Millionen Franken im Vorjahr.

(AWP)