Relief hält den Verlust stabil

Das von Therametrics in Relief Therapeutics umbenannte Biotechnologieunternehmen weist im ersten Halbjahr erneut einen Verlust von rund 1,2 Millionen Franken aus.
22.09.2016 08:18
Relief forscht unter anderem an Diabetiker-Medikamenten.
Relief forscht unter anderem an Diabetiker-Medikamenten.
Bild: Bloomberg

Relief Therapeutics hat im ersten Halbjahr 2016 aus dem weitergeführten Geschäft auf operativer Stufe einen EBITDA-Verlust in Höhe von 0,87 Mio CHF nach einem Minus von 0,40 Mio im Vorjahr (angepasst) hinnehmen müssen. Dabei stand ein kleiner Umsatz von 0,34 Mio (VJ 0,19 Mio) Ausgaben von 1,20 Mio (0,58 Mio) gegenüber, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Halbjahresbericht hervorgeht. Unter dem Strich weist Relief einen kaum veränderten Verlust im weitergeführten Geschäft in Höhe von 1,16 Mio aus.

Insgesamt, also inklusive das nicht weitergeführte Geschäft, lag der Umsatz bei 4,0 Mio CHF nach 7,9 Mio im Jahr davor und der EBITDA steht mit 1,7 Mio im Minus nach -2,3 Mio. Auf Stufe Reinergebnis weist Relief einen Verlust von insgesamt 4,62 Mio (VJ 3,48 Mio) aus. Inklusive Wertveränderungen in der Bilanz betrug das sogenannte Comprehensive Loss 1,84 Mio (-3,16 Mio), wie es im Bericht weiter heisst.

Das erste Halbjahr 2016 sei das letzte Kapitel des Unternehmens im CRO-Auftragsforschungsgeschäft, wird Verwaltungsratspräsident Raghuram Selvaraju in der Mitteilung zitiert. Diesen Bereich hat das Unternehmen im Juni verkauft und entsprechend wurde er in der Halbjahresrechnung als "nicht weitergeführte Aktivitäten" aufgeführt.

Relief positioniere sich als reines Pharmaunternehmen und fokussiere sich auf die Entwicklung eigener Produktkandidaten, so der Präsident weiter. Nun sei man soweit aufgestellt, um den Anlegern einen Return on Investment zu liefern, verspricht er.

(AWP)