Sanitärtechnik  - Geberit profitiert vom deutschen Bauboom

Der anhaltende Bauboom im wichtigsten Markt Deutschland und in anderen europäischen Ländern hat bei der Sanitärtechnikfirma Geberit im ersten Quartal 2017 die Kassen klingeln lassen.
02.05.2017 07:14
Geberit-CEO Christian Buhl.
Geberit-CEO Christian Buhl.
Bild: cash

Unter dem Strich verblieben 153,4 Millionen Franken - ein Plus von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie der vor der spanischen Roca und der deutschen Grohe größte Hersteller von Sanitärprodukten am Dienstag mitteilte. Der Umsatz stieg um 2,6 Prozent auf 737,1 Millionen Franken. Damit schnitt das in Jona ansässige Unternehmen beim Gewinn wie von Analysten erwartet ab. Den Umsatz hatten sie höher auf 747 Millionen Franken geschätzt.

Das Geschäftsjahr 2017 werde für die Gruppe durch weitere Fortschritte bei der Integration des Keramikgeschäfts Sanitec geprägt sein. Insgesamt erwartet der Konzern eine positive Entwicklung der Bauindustrie. Dabei werde vor allem in Deutschland, die nordischen Länder, die Schweiz, Österreich, Frankreich, die Benelux-Länder und die osteuropäischen Länder positives Marktumfeld erwartet. Die Lage in Großbritannien bleibe wegen des Brexits unsicher.

(Reuters)