Schmutzige DieselSchweiz will Gleichbehandlung durch Autobauer

Die Schweiz fordert von den deutschen Autoherstellern, ihre Bürger im Dieselstreit genauso wie Deutsche zu behandeln. Das bedeutet: kostenlose Software-Updates und Umstiegsprämien beim Kauf eines Neuwagens.
05.08.2017 22:31
Der VW-Konzern spielt im Dieselstreit eine Hauptrolle.
Der VW-Konzern spielt im Dieselstreit eine Hauptrolle.
Bild: Pixabay

Auch bei Autos in der Schweiz solle die Software aktualisiert werden, verlangte der Chef des Bundesamts für Strassen, Jürg Röthlisberger, am Samstag im Sender SRF. "Ich kann euch garantieren: Wir werden für die Schweizer Kunden sicher das gleiche einfordern wie das, was die deutschen Kunden bekommen."

Beim Dieselgipfel in Berlin hatten die deutschen Autobauer den Kunden kostenlose Software-Updates für relativ neue Fahrzeuge versprochen. Für ältere Wagen sollen Umstiegsprämien beim Kauf eines Neuwagens gezahlt werden. Die Konzerne erklärten sich zu diesen Zugeständnissen bereit, um teuerere technische Nachrüstungen beziehungsweise Fahrverbote zu vermeiden.

(Reuters)