SchokoladeproduzentBarry Callebaut liegt über den Analystenprognosen

Der weltgrösste Schokoladeproduzent Barry Callebaut (BC) hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2016/17 die Verkaufsmenge und den Umsatz gesteigert.
13.07.2017 07:19
Antoine de Saint-Affrique, CEO Barry Callebaut.
Antoine de Saint-Affrique, CEO Barry Callebaut.
Bild: cash

Dabei konnte das Wachstum im dritten Quartal noch beschleunigt werden. Die Mittelfristziele bestätigt das Unternehmen. Die Verkaufsmenge nahm in der Periode von September bis Mai um 2,8% auf 1'414'654 Tonnen zu, teilt BC am Donnerstag mit. Im Vergleich dazu entwickelte sich der globale Schokolademarkt mit 0,6% rückläufig. Der Umsatz, der zu einem guten Teil von der Entwicklung des Kakaopreises abhängt, wuchs um 3,7% auf 5,19 Mrd CHF. In Lokalwährungen betrug das Plus 2,9%.

CEO Antoine de Saint-Affrique zeigt sich in der Mitteilung zufrieden: "Dank unserem gesunden Schokoladenportfolio konnten wir die gute Dynamik unseres Verkaufsmengenwachstums aufrechterhalten und den Markt erneut übertreffen." Das Mengenwachstum im Schokoladengeschäft betrug 4,7%.

Im Vergleich zu den Analystenerwartungen hat BC besser als erwartet abgeschnitten. Die Experten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) ein Mengenwachstum von 2,4% und einen Umsatz in Höhe von 5,15 Mrd CHF erwartet.

Ausblick bestätigt

Im dritten Quartal allein betrachtet habe sich das Wachstum gestützt von den Hauptwachstumstreibern Gourmet & Spezialitäten, Outsourcing und Schwellenländer beschleunigt, so die Mitteilung weiter. Die Verkaufsmenge nahm um 5,5% (Markt: +2,3%) zu. Bereits im zweiten Quartal hatte eine Zunahme von 3,5% resultiert nach -0,4% im ersten Quartal.

Der mittelfristige Ausblick zu Umsatz- und EBIT-Wachstum wurde derweil bestätigt. Demnach wird weiterhin ein durchschnittliches jährliches Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6% angestrebt sowie ein über dem Verkaufsmengenwachstum liegendes EBIT-Wachstum in Lokalwährungen; die Prognose gilt für die 3-Jahres-Periode von 2015/16 bis 2017/18.

Laut CEO de Saint-Affrique geht es darum, "smart" zu wachsen. "Das heisst: ein über dem Marktdurchschnitt liegendes Volumenwachstum, höhere Profitabilität und Erwirtschaftung von freiem Cash flow." Derweil sei der stufenweise Ausstieg aus weniger profitablen Kakaoverträgen nun abgeschlossen.

mk/cf/ra

(AWP)