Schwacher Dollar befügelt Ölpreise

Die Ölpreise haben am Montag im frühen Handel beflügelt von einem schwachen Dollar zugelegt. Der entscheidende Faktor am Ölmarkt dürfte diese Woche der Devisenmarkt sein.
20.06.2016 07:37
Mit dem Pumpturm wird Rohöl aus dem Boden geholt.
Mit dem Pumpturm wird Rohöl aus dem Boden geholt.
Bild: Pixabay

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 49,60 US-Dollar. Das waren 43 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August stieg um 52 Cent auf 49,08 Dollar.

Der US-Dollar gab am Morgen zu fast allen wichtigen Währungen nach und bescherte den Ölpreisen dadurch Auftrieb, weil Öl meist in Dollar gehandelt wird und dadurch für Investoren aus anderen Währungsräumen bei einer Dollarschwäche erschwinglicher wird.

Der entscheidende Faktor am Ölmarkt dürfte diese Woche der Devisenmarkt sein, der von Unsicherheiten wegen des anstehenden Brexit-Referendums geprägt ist, sagte Michael McCarthy, Experte beim australischen Finanzdienstleister CMC Markets. Zuletzt hatten Umfragen die Brexit-Gegner wieder etwas weiter vorne gesehen.

(AWP)