Schweizer Produzentenpreise weiter rückläufig

Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise (PPI) in der Schweiz ist im Juni 2016 gegenüber dem Vormonat zwar gestiegen, gegenüber dem Vorjahr jedoch weiterhin rückläufig.
14.07.2016 09:55
Tiefere Preise für Schrott hat im Juni die Produzentenpreise gedrückt.
Tiefere Preise für Schrott hat im Juni die Produzentenpreise gedrückt.
Bild: Pixabay

Der PPI stieg gegenüber dem Vormonat um 0,1% auf 99,9 Punkte. Innert Jahresfrist sank das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten jedoch um 1,0%, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilt.

Der Produzentenpreisindex, der die Preisentwicklung der im Inland hergestellten Produkte zeigt, sank zum Vormonat um 0,2% und zum Vorjahr um 0,6%. Für den Rückgang waren gemäss den Angaben insbesondere die tieferen Preise für Schrott verantwortlich. Steigende Preise habe man bei Mineralölprodukten, Stahl, Holzprodukten sowie Fleisch und Fleischprodukten beobachtet.

Der Importpreisindex, der die Entwicklung der Importpreise ohne Mehrwert- und Verbrauchssteuern sowie ohne Zoll zeigt, stieg gegenüber dem Vormonat um 0,8% und sank zum Vorjahresmonat um 1,8%. Höhere Preise gegenüber Mai registrierten die Statistiker vor allem für Treibstoff, Erdöl und Erdgas sowie Heizöl. Preisrückgänge zeigten dagegen Nichteisen-Metalle und daraus hergestellte Produkte sowie Kern- und Steinobst.

(AWP)