September-Zahlen - USA: Detailhandelsumsätze und Inflation legen zu

Die Umsätze des US-Detailhandels sind im September etwas schwächer als erwartet gestiegen. Ebenfalls geringer als erwartet fiel die Inflation in den USA aus.
13.10.2017 14:45
Mehr verkauft, zu höheren Preisen: Der Detailhandel setzt in den USA im September mehr um und die Preise sind gleichzeitig gestiegen.
Mehr verkauft, zu höheren Preisen: Der Detailhandel setzt in den USA im September mehr um und die Preise sind gleichzeitig gestiegen.
Bild: Bloomberg

Die Detailhandelsumsätze hätten um 1,6 Prozent zum Vormonat zugelegt, teilte das Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Bankökonomen hatten hingegen mit einem Anstieg um 1,7 Prozent gerechnet.

Ausserdem wurde der Umsatzanstieg im Vormonat etwas nach oben revidiert. Die Umsätze waren im August nur um revidierte 0,1 Prozent gesunken, nachdem zunächst ein Rückgang um 0,2 Prozent ermittelt worden war.

Ohne die schwankungsanfälligen Autoverkäufe kletterten die Umsätze im September um 1,0 Prozent. Hier war ein Anstieg um 0,9 Prozent prognostiziert worden. Im August waren die Umsätze in dieser Abgrenzung um revidierte 0,5 Prozent geklettert. Hier war in einer ersten Erhebung noch ein Anstieg von 0,2 Prozent festgestellt worden.

Über 2 Prozent Jahresteuerung

Die Konsumentenpreise erhöhten sich zum Vorjahresmonat um 2,2 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Ökonomen hatten mit einer Rate von 2,3 Prozent gerechnet. Im August hatte die Inflation bei 1,9 Prozent gelegen.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise im September um 0,5 Prozent. Ökonomen hatten mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet. Der Dollar wurde durch die Zahlen geschwächt. Der Euro stieg im Gegenzug auf ein Tageshoch.

(AWP)