September-Zahlen - USA: Inflationsdruck lässt nach

Die Inflationsrate in den USA ist im September niedriger ausgefallen als erwartet.
11.10.2018 15:00
Die Preise für Konsumwaren sind in den USA im vergangenen Monat nur minim gestiegen.
Die Preise für Konsumwaren sind in den USA im vergangenen Monat nur minim gestiegen.
Bild: Bloomberg

Die Konsumentenpreise seien im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 Prozent gestiegen, teilte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Im Vormonat hatte die Rate noch bei 2,7 Prozent gelegen. Ökonomen hatten mit einem Rückgang auf 2,4 Prozent gerechnet.

Im Monatsvergleich erhöhten sich die Konsumentenpreise im September um 0,1 Prozent. Hier war ein Anstieg von 0,2 Prozent prognostiziert worden.

Die viel beachtete Kerninflation hat sich im September nicht geändert. Die Jahresrate lag wie bereits im Vormonat bei 2,2 Prozent. Ökonomen hatten hier mit einem Anstieg auf 2,3 Prozent gerechnet. Gedrückt wurde die Inflation durch gesunkene Preise für Occasionswagen und eine Abkühlung bei der Mietpreisentwicklung.

Die Inflation liegt trotz des Rückgangs weiter über der Zielmarke der US-Notenbank Fed. Sie strebt eine Rate von 2 Prozent an, richtet sich dabei aber nach einem anderen Inflationsindikator (PCE). Auch dieser rangiert mittlerweile über der 2-Prozent-Marke.

(AWP)