SFS expandiert in der Medizinaltechnik-Zulieferung

Der Metallverarbeiter SFS baut in den USA das Zuliefergeschäft für die Medizinaltechnikindustrie aus.
14.11.2016 08:05
SFS-Firmengebäude in Heerbrugg.
SFS-Firmengebäude in Heerbrugg.
Bild: iNg

Die SFS Group übernimmt mit Tegra Medical einen laut Mitteilung vom Montag führenden Entwicklungs-, Produktions- und Lieferpartner für die Branche. Tegra erziele mit ihren knapp 700 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 80 Mio USD und habe den Sitz in Franklin/Massachusetts. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, der Abschluss ist bis spätestens Ende 2016 geplant.

SFS will mit Tegra den Markt- und Kundenzugang in den USA verbessern. Dabei werde Tegra als eigenständige innerhalb des Segments Engineered Components geführt, so die Mitteilung. Das Management-Team von Tegra Medical verbleibe weiterhin im Unternehmen und der heutige CEO Mark King soll künftig in der Konzernleitung der SFS Group Einsitz nehmen und die Division "Medical" leiten.

Tegra Medical entwickle und produziere für globale OEM's auf dem Gebiet der Medizinaltechnik vornehmlich Einwegprodukte aus Metall und Kunststoff, heisst es weiter. Diese fänden Anwendung in der Orthopädie, der interventionellen Therapie und der minimalinvasiven Chirurgie. Das Produktspektrum umfasse Schrauben, Stifte, Implantate und Instrumente. Das Unternehmen produziert an den USA-Standorten in Franklin, Dartmouth (beide Massachusetts) und Hernando (Mississippi) sowie in La Aurora in Costa Rica.

(AWP)