SGS trennt sich von Teilen des Südafrika-Geschäfts

Der Warenprüf- und Inspektionskonzern SGS trennt sich in Südafrika von seinen Labor-Aktivitäten im Umweltbereich und zur Überwachung von Kaminemissionen.
24.10.2016 07:46
SGS hat Schwierigkeiten im Rohstoffgeschäft.
SGS hat Schwierigkeiten im Rohstoffgeschäft.
Bild: ZVG

Es geht dabei um den Bereich Environment, Health & Safety (EHS). Mit Blick auf die rückläufige Entwicklung im Öl-, Gas- und Minen-Geschäft sei man zum Entschluss gekommen, die Labor-Aktivitäten im Umweltbereich und zur Überwachung von Kaminemissionen in Randburg bei Johannesburg abzustossen, teilt SGS am Montag mit.

SGS habe daher auf Anfang Oktober Teile ihrer EHS-Aktivitäten in Südafrika an die auf Überwachungsdienstleistungen spezialisierte, südafrikanische Gesellschaft Skyside übertragen, heisst es weiter. Gleichzeitig will SGS in Zukunft weiterhin Kunden in Südafrika mit den Dienstleistungen des europäischen Labor-Netzwerks betreuen. Ausserdem werde SGS das Geschäft zur Überwachung von Staubemissionen weiterhin vor allem in den Labors in Durban betreiben.

(AWP)