Sika mit Umsatzrekord im vergangenen Jahr

Für das vergangene Geschäftsjahr meldet Sika einen Umsatz von 5,75 Milliarden Franken. Das ist mehr denn je, aber weniger als vom Hersteller von Klebstoff und anderen Chemieprodukten erwartet wurde.
10.01.2017 06:11
Bei Sika läufts rund - trotz juristischem Hickhack.
Bei Sika läufts rund - trotz juristischem Hickhack.
Bild: ZVG

Der Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika hat im Geschäftsjahr 2016 einen Konzernumsatz von 5,75 Mrd CHF erzielt, entsprechend einem Anstieg von 5,6% in Lokalwährungen (LW). Das organische Wachstum habe bei 4,7% gelegen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Beim noch nicht kommunizierten Gewinn rechnet Sika mit einem Rekord.

Damit hat Sika die Erwartungen der Analysten leicht unterschritten. Die Konsensschätzung lag bei 5,783 Mrd CHF. Im vierten Quartal 2016 sei das Wachstum in den Märkten aufgrund starker Vorjahreszahlen und einzelner Nachfrageverschiebungen leicht unter den Erwartungen geblieben, schreibt Sika hierzu.

Wie Sika weiter mitteilt, haben insbesondere Investitionen in neue Fabriken, weitere Ländergesellschaften und die Markteinführung neuer Produkte zum Wachstum beigetragen. Zudem habe China im zweiten Halbjahr positive Wachstumszahlen verzeichnet. Im dritten Quartal 2016 hatte Sika in dem Land nach sechs rückläufigen Quartalen erstmals wieder positives Wachstum verzeichnet.

Für das Gesamtjahr 2016 stellt der Konzern unverändert einen Betriebsgewinn auf Stufe EBIT von 780 bis 800 Mio CHF in Aussicht sowie einen Rekordgewinn. Zielsetzung für 2017 sei die Fortsetzung der Wachstumsstrategie mit einer Umsatzsteigerung von 6-8% auf erstmals 6 Mrd CHF und einer üüberproportionalen Gewinnsteigerung sowie der Eröffnung von 6-8 neuen Fabriken und 3-4 Ländergesellschaften.

Nichts Neues lässt Sika zum Übernahmestreit mit der französischen Gruppe Saint-Gobain verlauten. Zuletzt hatte das Zuger Kantonsgericht die Blockade des Verkaufs durch den Sika-Verwaltungsrat gestützt. Die in der Schenker-Winkler-Holding organisierten Unternehmenserben fochten den Entscheid aber an.

(AWP)