SNB-Zurbrügg: «Negativzinsen sind langfristiges und globales Phänomen»

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat ihre Negativzinsen von minus 0,75 Prozent verteidigt.
12.10.2016 10:17
Fritz Zurbrügg, Vizepräsident des SNB-Direktoriums, in einem früheren cash-Interview.
Fritz Zurbrügg, Vizepräsident des SNB-Direktoriums, in einem früheren cash-Interview.
Bild: cash

Zwar stellten sie Herausforderungen für Banken und Versicherungen dar und könnten Risiken - etwa für die Finanzstabilität - nach sich ziehen, sagte SNB-Vizepräsident Fritz Zurbrügg am Mittwoch auf einer "Bloomberg"-Veranstaltung in Zürich.

Die SNB erfülle damit jedoch ihr Mandat der Preisstabilität. Negativzinsen seien ein globales und langfristiges Phänomen. Um ihr Mandat zu erfüllen, interveniert die Zentralbank zudem bei Bedarf am Devisenmarkt: Dort kauft sie Fremdwährungen um damit den Franken zu schwächen. Dieser sei aus Sicht der SNB weiterhin deutlich überbewertet.ug auf 1,09

Der Franken schwächte sich während der Rede von Zurbrügg kurzzeitig auf 1,0935 ab und handelte zuletzt bei 1,0911.

(Reuters/cash)