So entfliehen Sie dem Dezember-Tief

Seit längerer Zeit schon sitzen die Schweizer unter einer Hochnebeldecke. Kommt dann noch der Dezember-Blues, schlägt das erst recht aufs Gemüt und somit auf die Arbeitsmoral. cash liefert einige Stimmungsaufheller.
04.12.2014 01:00
Von Marc Forster
Der "Gschänkli-Stress" ist nur eine Belastung in der Vorweihnachtszeit.

Müde, keine Lust mehr, Sehnsucht nach Ferien? Können Sie den Kopf derzeit an der Arbeit nur mühsam über dem Schreibtisch halten? Dann haben Sie vielleicht einfach zu wenig geschlafen.

Oder aber (und vielleicht auch wahrscheinlicher), es sind der Hochnebel, das nass-kalte Wetter und auch der allgegenwärtige, laute Vorweihnachtsrummel, die Ihnen mit geballter Kraft auf die Nerven gehen. Die Kombination dieser Faktoren treten im Dezember nicht selten auf und drücken aufs Gemüt. Und natürlich auf die Arbeitsmoral - was Ihr Chef nicht gerne sieht.

Dagegen gibt es Mittel. cash hat für Sie eine Liste erstellt.

Mittagspause anders nutzen: Anstatt sich den Magen mit einem üppigen Essen vollzuschlagen, gehen Sie hinaus in den Nebel. Frische Luft hat noch immer gut getan, ob spazierend oder joggend. Alternativ: Planen Sie während der Mittagspause ihre nächsten Ferien. Auch wenn Sie nichts buchen: Die schönen Strandbilder im Internet werden Ihnen gut tun.

Licht und Wärme: Sie kennen das: Morgens gehen Sie aus dem Haus, wenn es noch dunkel ist, und bis Sie wieder daheim ankommen, ist schon Nacht. Die paar Stunden, in denen es überhaupt hell ist, sind Sie im Büro. Suchen Sie also bewusst Lichtquellen.

Stress vermeiden: Meistens sollten im Arbeitsleben vor dem Jahreswechsel noch eine ganze Reihe von Dingen erledigt werden. Je schneller Sie diese anpacken, desto eher sind sie aus der Welt geschafft. Raffen Sie sich zusammen, tun Sie was nötig ist, und entspannen Sie sich anschliessend.

Freunde: Pflegen Sie unbedingt die Nähe zu Menschen, die Ihnen lieb sind und die Ihnen nahe stehen. Wichtig: Sagen sie dazu auch den einen oder anderen Advents-Apéro nach der Arbeit ab. So schlimm ist es auch nicht, wenn Sie mal fehlen.

Schlaf: Sagen Sie den einen oder anderen gesellschaftlichen Anlass auch ab, um einmal einen Abend gemütlich zu Hause und entspannt zu verbringen. Oder einfach mal, um früh ins Bett gehen. Ausgeschlafen geht alles leichter.

Farben: Schon klar: Im Büro tragen Sie den grauen Nadelstreifen, die Büroumgebung ist in gedeckten Farben gehalten, und um sie herum besteht eine Symphonie aus Chrom, Glas und blankgeputztem Granit. Ein paar Farbtupfer schaden daher nicht. Überlegen Sie, wie Sie etwas Farbe in den Alltag bringen können: Das schöne blaue Foulard oder die orange Krawatte, die sie schon lange nicht mehr getragen haben. Warum nicht ein paar Blumen im Büro aufstellen? Es müssen ja nicht gerade diese Weihnachtssterne in diesem aggressiv machenden rot sein.

Geschenke: Auf dem Nachhauseweg von der Arbeit noch kurz ins Warenhaus zu stürzen, und irgend eine nichtssagende Duftkerze zu kaufen, ist nicht nur für den Beschenkten doof: Sie fühlen sich selber nicht gut dabei. Überlegen Sie gut, was Sie schenken.

Auch fern des Arbeitsplatzes nützen folgende Tipps als Stimmungsaufheller:

Shopping: Shopping kann auch Spass machen (und hilft daneben der Konjunktur!). Zugegebenermassen erschwert sich das Ganze, weil vor Weihnachten alle einkaufen gehen. Dann wird es eng oder hektisch. Abhilfe schafft ein Plan - wenn Sie wissen, was sie einkaufen sollen, dann können sie gezielt vorgehen. Und nehmen Sie sich etwas Zeit.

Auf und davon: Einkäufe erledigen, können Sie natürlich auch in Berlin, London, Paris oder Wien. Lassen es Ihre Zeit und ihr Budget zu, dann gönnen Sie sich einen kleinen dekadenten Wochenendtrip in eine grosse Metropole. Falls Sie nicht so der Städtereisende sind: Die Berge sind nah. Und vielleicht sogar ohne Nebel.

Spenden: Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Wenn Sie also mal wieder denken, Ihnen gehe es besonders schlecht, denken Sie an das Los der andern und tun Sie etwas Gutes.