SPS verdient mit stabilem Ertrag weniger

Das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site hat im ersten Halbjahr 2016 bei einem stabilen Gesamtertrag unter dem Strich weniger verdient. Der Ausblick auf das Gesamtjahr wird bestätigt.
25.08.2016 07:34
Der Prime Tower von SPS in Zürich.
Der Prime Tower von SPS in Zürich.
Bild: ZVG

Der Gesamtertrag kam mit 497,4 Mio CHF praktisch auf dem Vorjahresniveau zu liegen. Auch bei den Mieteinnahmen als grösster Posten resultierte mit 225,5 Mio ein nahezu stabiler Ertrag. Deutlich zugelegt hat SPS akquisitionsbedingt im Geschäftsfeld Leben und Wohnen im Alter. Hier kletterte der Ertrag insgesamt um 86% auf 189,1 Mio CHF. Dies ist auf die Übernahme der Seniocare Gruppe im Oktober 2015 und der Boas Senior Care im Februar 2016 zurückzuführen.

Im Gegenzug schnitt das Geschäftsfeld Immobilien erwartungsgemäss unter dem Vorjahr ab (-24% auf 262,6 Mio). Im Vorjahreszeitraum wurde allerdings ein Ertrag von 74 Mio CHF aus dem Verkauf von Stockwerkeigentum verbucht. Im Berichtszeitraum wurde nichts verkauft.

Das Ergebnis auf Stufe EBIT schrumpfte so um 13% auf 174,2 Mio CHF und unter dem Strich schaute mit 120,3 Mio CHF 9,8% weniger heraus. Damit hat das Unternehmen die Analysten-Schätzungen beim Mietertrag knapp verfehlt, beim Reingewinn wiederum klar übertroffen. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) für den Mietertrag 228,6 Mio CHF und für den Reingewinn 113,6 Mio veranschlagt.

Die Guidance für das Geschäftsjahr 2016 wird bestätig. Demzufolge rechnet die Konzernleitung mit einer Steigerung des Mietertrags und des Betriebsertrags insgesamt. Die Leerstandsquote werde sich weiter reduzieren. Ende Juni kam die entsprechende Quote bei 6,4% zu liegen nach 6,5% per Ende März und 6,7% per Ende 2015.

(AWP)