Stahlkrise drückt Gewinn von Thyssenkrupp

Thyssenkrupp hat im vergangenen Geschäftsjahr wegen der Krise in der Stahlindustrie weniger verdient.
24.11.2016 07:00
Grösster Standort von ThyssenKrupp Aufzüge AG in der Schweiz liegt in Rümlang (ZH).
Grösster Standort von ThyssenKrupp Aufzüge AG in der Schweiz liegt in Rümlang (ZH).
Bild: iNg

Auch auf das neue Jahr blickt der Konzern mit Vorsicht. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) schrumpfte im Geschäftsjahr 2015/16 (per Ende September) um zwölf Prozent auf 1,47 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Zu schaffen machte Thyssenkrupp auch ein schwaches Geschäft im Anlagenbau. Unter dem Strich verdiente der Konzern nach Anteilen Dritter 296 Millionen Euro - 13 Millionen weniger als vor Jahresfrist. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 15 Cent je Papier erhalten.

Analysten hatten hier wie auch beim Ausblick mehr erwartet. Thyssenkrupp peilt im neuen Geschäftsjahr einen operativen Gewinn von rund 1,7 Milliarden Euro an sowie ein deutlich besseres Nettoergebnis als zuletzt.

(Reuters)