Straumann wächst rasant in Asien

Der Dentalimplantat-Hersteller Straumann hat den Umsatz in den Sommermonaten deutlich gesteigert. Besonders gut lief die Region Asien und Pazifik.
27.10.2016 07:31
Der Hauptsitz von Straumann in Basel.
Der Hauptsitz von Straumann in Basel.
Bild: ZVG

Straumann hat den Umsatz im dritten Quartal 2016 um deutliche 14% auf 213,8 Mio CHF gesteigert. In Lokalwährungen betrug der Zuwachs 13%, organisch ergab sich ein Plus von ebenfalls 13%, wie Straumann am Donnerstag mitteilte. Das Unternehmen bestätigt die bisherige Guidance für das Gesamtjahr.

In der wichtigsten Konzernregion EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika), erhöhte sich der Umsatz in Franken um 7,6% auf 89,1 Mio CHF. Organisch resultierte ein Plus von 7,7%. Den grössten Zuwachs erzielte Straumann in Asien/Pazifik, wo der Umsatz um 25% respektive organisch um 17% auf 36,3 Mio zulegte

In Nordamerika wuchs der Umsatz um 19% auf 61,7 Mio beziehungsweise organisch um 17% und in Lateinamerika nahm er um 16% auf 26,7 Mio zu. Dort belief sich das organische Wachstum auf 13%.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Straumann die Markterwartungen (AWP-Konsens) teilweise erfüllt. Von AWP befragte Analysten hatten im Durchschnitt einen Konzernumsatz von 213,1 Mio prognostiziert. Die Verkäufe in EMEA hatten sie auf 90,3 Mio, in Nordamerika auf 59,4 Mio, in Asien/Pazifik auf 37,3 Mio und in Lateinamerika auf 27,3 Mio kalkuliert.

Guidance wird bestätigt

Für die ersten neun Monate weist Straumann einen um 15% höheren Umsatz von 675,1 Mio CHF aus (+13% organisch).

"Im bisherigen Jahresverlauf haben wir das allgemeine Marktwachstum um mehr als das Doppelte übertroffen und Marktanteile in allen Regionen hinzugewonnen", sagt in der Mitteilung CEO Marco Gadola.

Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet Straumann ein solides Wachstum der weltweiten Implantatmärkte. Das Unternehmen sei zuversichtlich, auch weiterhin schneller als der Markt zu wachsen und bestätigt die bisherige Guidance. Danach rechnet das Management für 2016 mit einem organischen Wachstum im niedrigen zweistelligen Bereich. Trotz weiterer Investitionen in strategische Wachstumsinitiativen sollten das erwartete Umsatzwachstum und positive Skaleneffekte zu weiteren Verbesserungen der bereinigten EBIT-Marge führen, heisst es weiter.

(AWP)