Studien-Rückschlag für Roche

Roche hat mit seinem Mittel Gazyva/Gazyvaro in der Phase-III-Studie GOYA den primären Endpunkt nicht erreicht. Das ist ein Rücksetzer, denn Gazyva galt bislang als möglicher Nachfolger für den Blockbuster Rituxan.
18.07.2016 07:32
Auf die Wichtigkeit dieser Daten haben Analysten bereits hingewiesen.
Auf die Wichtigkeit dieser Daten haben Analysten bereits hingewiesen.
Bild: Bloomberg

In der Studie wurde das Mittel bei Patienten mit nicht vorbehandeltem diffusem grosszelligem B-Zell-Lymphom behandelt, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag.

Der primäre Endpunkt sei eine signifikante Reduktion des Risikos von Krankheitsverschlechterung oder Tod (progressionsfreies Überleben; PFS) im Vergleich zu MabThera/Rituxan (Rituximab) plus CHOP-Chemotherapie (R-CHOP) gewesen. Die Nebenwirkungen mit Gazyva/Gazyvaro bzw. MabThera/Rituxan entsprachen den in früheren klinischen Studien in Kombination mit verschiedenen Chemotherapien beobachteten Nebenwirkungen.

Die aktualisierten Ergebnisse sind ein Rücksetzer für Roche. Auf die Daten der GOYA-Studie haben Analysten im Vorfeld bereits hingewiesen. Gazyva galt bislang als möglicher Nachfolger für den Blockbuster Rituxan. Positive Daten wurden von den Experten als Schutz für die CD20-Franchise gegen eine mögliche Erosion durch Biosimilars gesehen.

(AWP)