Swiss Performance Index klettert auf Allzeithoch

Der breit gefasste SPI ist am Mittwoch auf einen historischen Höchststand bei 7754 Zählern geklettert. Und die Zeichen stehen gut, dass die Rekordjagd weiter geht.
15.05.2013 12:09
Von Pascal Meisser
An der Schweizer Börse ist der SPI auf ein Allzeithoch geklettert.

Im Sog des weltweiten Aufwärtstrend an den Börsen klettert der Swiss Performance Index am Mittwoch kurz nach 11 Uhr auf ein neues Allzeithoch bei 7754 Punkten. Der vorherige Höchstwert von 7747 Zählern stammte aus dem Sommer 2007. Angetrieben von der hohen Liquidität und den guten Vorgaben aus den USA und aus Asien griffen die Anleger zu Beteiligungspapieren. Die enttäuschenden Wachstumszahlen aus Deutschland und Frankreich fanden kaum Beachtung. Schlechte Nachrichten werden nach Händlerangaben momentan ausgeblendet.

Seit Anfang Jahr liegt der SPI knapp 23 Prozent im Plus, wobei der Index alleine in den letzten vier Wochen über 8 Prozent zugelegt hatte. Angetrieben wurde der SPI von den schwergewichtigen SMI-Werten Roche, Novartis und Nestle sowie den Aktien der Grossbanken, die seit Januar überdurchschnittlich gut performen. Experten gehen davon aus, dass die Rekordjagd an den Aktienmärkten auch in den kommenden Wochen wegen der ungebremsten Liquiditätsschwemme und dem Anlagenotstand anhalten wird.

SMI weiterhin deutlich unter Allzeithoch

Der SPI ist indes nicht der erste Schweizer Börsenindex, der die bisherigen Rekordmarken aus dem Jahr 2007 übertroffen hat. Bereits am 3. Mai gelang dies dem in der Öffentlichkeit kaum bekannten SMIC - dem um die Dividenden korrigierten Swiss Market Index.

Denn der SMI ist - im Gegensatz zum SPI und dem deutschen Aktienindex DAX - kein Performance-Index, der die Dividendenzahlungen berücksichtigt, sondern ein reiner Preisindex. Derzeit notiert der SMI noch immer knapp 15 Prozent unter dem Allzeithoch. Dieses steht seit dem 1. Juni bei 9531 Punkten.

Die besten SPI-Aktien in diesem Jahr

Evolva +126%
Alpha Petrovision +65%
Coltene +60%
Nobel Biocare +55%
Cosmo +54%
Lonza +49%
Autoneum +48%
Temenos +48%
GAM +44%
Ascom +43%

Quelle: cash.ch