Swiss verbietet Samsung-Handy «Note 7» auf gewissen Flügen

Die Fluggesellschaft Swiss hat wegen Brandgefahr das Smartphone Samsung Galaxy Note 7 an Bord ihrer Flugzeuge in die USA, Kanada und Hongkong verboten.
17.10.2016 15:47
Airbus-Passagierjet der Swiss in Zürich-Kloten: Galaxy-Note-7-Handys dürfen nicht mehr auf allen Flügen der Swiss mitgeführt werden.
Airbus-Passagierjet der Swiss in Zürich-Kloten: Galaxy-Note-7-Handys dürfen nicht mehr auf allen Flügen der Swiss mitgeführt werden.
Bild: cash

Zuvor hatten die US-Behörden das Handy als "gefährliches Material" eingestuft und Passagieren verboten, das Gerät an Bord zu nehmen. "Das Verbot wurde am Samstag in Kraft gesetzt", sagte eine Swiss-Sprecherin am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Es gelte bis auf weiteres.

Die US-Behörden hatten das Verbot des Smartphones auf Flügen nach oder aus den Vereinigten Staaten und innerhalb des Landes am Freitag angekündigt und am Samstagmittag (Ortszeit) in Kraft gesetzt Bei Verstössen könnten Reisende bestraft oder die Smartphones beschlagnahmt werden. Die Sicherheit an Bord stehe an erster Stelle.

Im Anschluss an die Regelung der US-Behörden untersagten zahlreiche Airlines den Passagieren, Handys persönlich im Handgepäck oder in aufgegebenen Koffern zu transportieren.

Vor einer Woche hatte Samsung erklärt, das Note 7 werde vom Markt genommen. Zuvor waren einige der erst im August auf den Markt gekommenen Geräte in Brand geraten.

Samsung hatte zunächst einen Austausch der ausgelieferten Handys auf den Weg gebracht. Allerdings fing kurz darauf auch ein bereits getauschtes Gerät in einem Flugzeug Feuer. Daraufhin beschloss Samsung das Aus für das Gerät. Die Ursache für die Brände sollen defekte Akkus sein.

(AWP)