Swisscom muss vor Gericht antraben

Der Verkauf der Inseratevermarkterin Publicitas durch die Swisscom an die deutsche Beteiligungsgesellschaft Aurelius im Jahr 2014 sorgt für ein gerichtliches Nachspiel.
22.06.2016 07:12
Swisscom und Aurelius beschuldigen sich in mehreren Punkten.
Swisscom und Aurelius beschuldigen sich in mehreren Punkten.
Bild: Bloomberg

Vor dem Handelsgericht Zürich sind wegen dem Verkauf mehrere Klagen hängig, wie ein Swisscom-Sprecher am Dienstagabend einen Artikel der "Finanz und Wirtschaft" (Vorabdruck der Ausgabe vom 21. Juni) bestätigte.

So beschuldigt Aurelius die Swisscom, sie nicht umfassend über den Wegfall der NZZ als Kunde informiert zu haben, was der Telekomkonzern bestreitet. In einem weiteren Punkt geht es um die Höhe der Barreserven von Publicitas. Swisscom erhebt ihrerseits Forderungen an Aurelius aus dem Konkurs des Outsourcing-Unternehmens Xentive.

Zum Streit hat des weiteren auch die Teilliquidation der Pensionskasse der PubliGroupe geführt, wo die Swisscom allerdings laut den Angaben nicht als Partei involviert ist.

(AWP)