Telekom-Anbieter - Salt schreibt wieder schwarze Zahlen

Der Schweizer Mobilfunkanbieter Salt hat im Schlussquartal 2016 markant weniger Umsatz erzielt, dabei aber die Rentabilität verbessert.
06.03.2017 08:12
Werbekampagne für neuen Markenauftritt von Salt, das früher Orange hiess.
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Bild: cash

Konkret nahm der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um gut 10% auf 289,4 Mio CHF ab, wie einem Analystenkommentar der Deutschen Bank zu entnehmen ist.

Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) verbesserte sich derweil laut den Angaben um knapp 16% auf 111,3 Mio CHF. Unter dem Strich schrieb das Unternehmen demnach wieder schwarze Zahlen (27 Mio; VJ -35,2 Mio).

Das Unternehmen, das im Besitz des französischen Telekomunternehmers Xavier Niel ist, informiert von sich aus primär Obligationenbesitzer über den Geschäftsgang.

Laut dem Analystenkommentar bezahlt Salt Besitzer Niel zudem eine "Jumbodividende" von 500 Mio CHF. Mit dieser Zahlung habe der Franzose rund 60% seiner beim Kauf im Februar 2015 getätigten Investitionen wieder hereingeholt. Der Analyst äussert daher die Vermutung, dass sich die Investitionen in ein Festnetzangebot vielleicht in Grenzen halten werden. Allgemein wird davon ausgegangen, dass Salt zusätzlich zum Mobilfunk- ein Festnetzangebot lancieren wird.

(AWP)