Trotz CEO-Abgang - Sika: Cascade und Gates-Foundation halten an Position fest

Die Sika-Aktionäre Cascade und die Bill & Melinda Gates-Stiftung halten auch nach dem Abgang von CEO Jan Jenisch im Kampf gegen das Übernahmeangebot des französischen Konzerns Saint-Gobain an ihrer Position fest.
22.05.2017 15:03
Sika-Fahnen wehen im Wind.
Sika-Fahnen wehen im Wind.
Bild: ZVG

Man werde die unabhängigen Mitglieder des Verwaltungsrats, das Management-Team sowie die Angestellten weiterhin mit aller Kraft unterstützen, schreiben die Aktionäre am Montag in einer Stellungnahme.

Cascade und die Stiftung hätten vom Wechsel von Jan Jenisch zu LafargeHolcim Kenntnis genommen, heisst es weiter. Man sei nach wie vor der Überzeugung, dass Sika mit dem erfahrenen Management-Team die langfristige Geschäftsstrategie umsetzen und mit "starken Resultaten" die Zukunft und den Erfolg des Bauchemiekonzerns sichern werde. Gleichzeitig gratulieren die Aktionäre Paul Schuler zur Ernennung zum neuen CEO der Gruppe.

Die Aktionärsgruppe mit den Mitgliedern Cascade Investment, Bill & Melinda Gates-Stiftung, Columbia Threadneedle sowie Fidelity International hält gemäss letzten Angaben 4,997% der Stimmen an Sika.

Wie am Montag überraschend bekannt wurde, wechselt der 50-Jährige Jan Jenisch von Sika zu LafargeHolcim und wird dort auf den 1. Juli der neue CEO. Bei Sika rückt derweil Paul Schuler - derzeit Regionalleiter Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) - als CEO nach. Schuler arbeitet seit 29 Jahren für Sika und gehört seit 2007 der Konzernleitung an.

(AWP)