Turbulenzen vermiesen Banken Jahresstart

Der Ölpreisverfall und die Konjunkturschwäche in China verderben den Banken den Jahresanfang.
16.03.2016 16:01
Blick in die Büros der Bank Vontobel: Für die Banken war der Jahresstart nicht einfach.
Blick in die Büros der Bank Vontobel: Für die Banken war der Jahresstart nicht einfach.
Bild: Twitter/Vontobel

Die Einnahmen im Handelsgeschäft dürften im ersten Quartal um 15 Prozent einbrechen, teilte die Daten-Analyse-Firma Tricumen am Mittwoch mit. Allein bei den neun größten Instituten der Branche dürften die Erträge binnen Jahresfrist auf 19,2 von 22,6 Milliarden Dollar fallen. Das wären die schlechtesten ersten drei Monate in den vergangenen vier Jahren, seitdem Tricumen die Daten sammelt.

"Das erste Quartal ist normalerweise unser stärkstes Quartal und das war nicht besonders gut", sagte der Chef der Deutschen Bank, John Cryan, bei einer Finanzkonferenz am Mittwoch in London. Der Februar sei hart gewesen und nicht aufzuholen.

Üblicherweise nehmen Banken im ersten Quartal gut ein Drittel der Jahreserträge ein, weil sich viele Investoren dann neu positionieren. Doch der billige Ölpreis und Unwägbarkeiten über die Entwicklung der Weltwirtschaft in Folge der Schwäche von China haben Anleger verunsichert.

(Reuters)