UBS und Barclays einigen sich mit Klägern nach Libor-Manipulation

UBS und Barclays haben bei einem US-Rechtsstreit einen Durchbruch erzielt. Die Grossbanken aus der Schweiz und aus Grossbritannien einigten sich mit Anleihen-Inhabern.
26.10.2016 17:55
Die UBS in New York.
Die UBS in New York.
Bild: ZVG

Das erklärten die Klägeranwälte am Mittwoch vorliegenden Gerichtseingaben zufolge. Die Kläger hatten den Instituten vorgeworfen, zusammen mit Wettbewerbern den Referenzzinssatz Libor manipuliert zu haben. An solchen Zinssätzen, die von den Banken tagesaktuell ermittelt werden, hängen Geschäfte in Milliardenhöhe.

Einzelheiten zu der Einigung, die noch von einem Bezirksgericht in Manhattan abgesegnet werden muss, lagen nicht vor. Wegen Zinsmanipulationen hatten zahlreiche Grossbanken in den USA, Grossbritannien und der EU bereits Milliardenstrafen gezahlt.

(Reuters)