UBS will Wealth Management zentralisieren, um Aktiva zu senken

Die UBS will ihren Kapitalbedarf verringern, indem sie ihr europäisches Wealth-Management-Geschäft an einem Standort zentralisiert. Dies wird voraussichtlich in Frankfurt sein.
28.08.2016 11:15
Gebäude der UBS bei der Oper in Frankfurt.
Gebäude der UBS bei der Oper in Frankfurt.
Bild: cash

Das erklärt Jürg Zeltner, der in der Konzernleitung der UBS für den Bereich verantwortlich ist. Bis zum Jahresende soll die Umstrukturierung erfolgt sein. Die Aktiva der Bank in dem Bereich werden Zeltner zufolge durch eine Zusammenfassung der verschiedenen europäischen Niederlassungen in Filialen einer einzigen Gesellschaft um bis zu 2,5 Mrd. Franken verringert.

Mit dem Einsatz vereinheitlichter IT-Systeme überall auf dem Kontinent im Zuge der Umstrukturierung werden zudem die Kosten gesenkt. Wenn die Zusammenlegung abgeschlossen ist, will die Bank ihre Operationen zudem weiter straffen.

In Frankfurt beschäftigt die UBS bereits 570 Mitarbeiter. Ihre IT-Plattform in Deutschland hat die Bank umstrukturiert, um ihre Dienstleistungen in der Region zu optimieren.

Da die Schweiz nicht zur Europäischen Union gehört, sind die Banken des Landes gezwungen, ihre Kunden durch Niederlassungen in der EU zu betreuen. Der Schweizer Konkurrent Credit Suisse Group unterhält eine Wealth-Management-Sparte in Luxembourg, während Julius Bär ebenfalls in Frankfurt eine Niederlassung hat.

(Bloomberg)