Übernahmestreit um Sika - Saint-Gobain geht in die Verlängerung

Saint-Gobain demonstriert Beharrungsvermögen bei Sika. Der derzeit bis Mitte 2017 laufende Kaufvertrag für die Kontrollmehrheit der Familie Burkard sei bis Ende 2017 verlängert worden.
06.04.2017 09:23
Paul Hälg, VR-Präsident von Sika (rechts), und Stefan Mösli, Leiter Recht, an der GV 2016.
Paul Hälg, VR-Präsident von Sika (rechts), und Stefan Mösli, Leiter Recht, an der GV 2016.
Bild: Screenshot Livestream Sika-GV

Das teilte der französische Bauriese am Donnerstag mit. Saint-Gobain habe eine entsprechende Option ausgeübt.

Nach diesem Zeitpunkt habe Saint-Gobain die Möglichkeit, den Vertrag nochmals zu verlängern, und zwar bis zum 31. Dezember 2018.

Die Familie Burkard hält über ihre Familienholding Schenker-Winkler Holding (SWH) die Stimmrechtsmehrheit an Sika und will sie an den französischen Konkurrenten verkaufen. Dagegen wehren sich Minderheitsaktionäre wie eine Aktionärsgruppe um Bill Gates sowie der Verwaltungsrat und das Management.

(AWP/Reuters)