Umsatz sinkt weiter - Schwaches Technologie-Geschäft setzt IBM zu

Der weltgrösste IT-Dienstleister IBM kann seinen Umsatzschwund nicht stoppen.
19.04.2017 07:02
Ein Supercomputer von IBM.
Ein Supercomputer von IBM.
Bild: Pixabay

Die Erlöse sanken im ersten Quartal um 2,8 Prozent auf 18,16 Milliarden Dollar, wie der US-Konzern am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte. Damit gaben sie das 20. Vierteljahr in Folge nach. Zudem verfehlte der Konzern erstmals seit rund einem Jahr wieder die Prognosen der Analysten.

Vor allem die Nachfrage in der Technologie-Sparte entwickelte sich schwach. Der Netto-Gewinn im Konzern ging um 5,5 Prozent auf 1,75 Milliarden Dollar zurück. International Business Machines (IBM) folgt dem Trend weg von klassischer Software hin zu Anwendungen, die auf Servern fernab vom Kunden laufen.

Der Umsatz in der Cloud-Sparte legte im Quartal um rund ein Drittel auf 3,5 Milliarden Dollar zu. IBM-Aktien verloren nachbörslich 3,7 Prozent.

(Reuters)