US-Aktienbörsen seitwärts

Die US-Börsen haben am Donnerstag wenig verändert geschlossen, nachdem sie im Tagesverlauf anfängliche Gewinne nicht halten konnten und zeitweise deutlich ins Minus rutschten.
10.03.2016 22:13
Nach der ersten Euphorie nach dem EZB-Zinsentscheid holten die Trader wieder Zweifel ein.
Nach der ersten Euphorie nach dem EZB-Zinsentscheid holten die Trader wieder Zweifel ein.

Das Massnahmenpaket der Europäischen Zentralbank konnte die Zuversicht der Investoren nur teilweise stützen. Anleger fragen sich, ob die Massnahmen ausreichen, um die trüben Wachstumsaussichten in der Region aufzuhellen.

"Es gab etwas mehr Optimismus, dass die EZB die Geldpolitik weiter lockern würde, und das haben die Märkte heute bekommen", sagte Kevin Caron, Marktstratege und Portfoliomanager bei Stifel Nicolaus & Co. in Florham Park, New Jersey. "Aber in gewissem Masse war das schon erwartet. Der Markt nimmt Sachen meist recht gut vorweg, und deswegen dürfte es heute nicht viel positive Reaktion geben."

Dow Jones kaum verändert

Der Dow Jones Industrial Average Index schloss kaum verändert bei 16.995,13 Punkten, der breiter gefasste Standard & Poor’s 500 Index war knapp behauptet bei 1989,57 Zählern.

Vor allem Werte, die in der seit drei Wochen anhaltenden Rally besonders stark zugelegt hatten, standen auf der Verkaufliste der Anleger. JPMorgan büssten 0,9 Prozent ein und standen damit im Abwärtstrend der Banken. Microsoft Corp. verloren 1,5 Prozent, nachdem die Aktie zwei Tage in Folge gewonnen hatte. 

Oracle wurden 1,1 Prozent niedriger gehandelt. Microsoft bietet Oracle-Kunden kostenlose Lizenzen für Microsoft-Datenbanken-Software, um dem Konkurrenten Marktanteile abzujagen.

Energieproduzenten holten hingegen Verluste grösstenteils auf und folgten damit dem Ölpreis. Dieser war zunächst bis zu 2,8 Prozent eingebrochen, holte die Verluste dann jedoch zumindest teilweise wieder auf. Chevron verteuerten sich 1,2 Prozent.

(Bloomberg)